Aufnahmeplanung

CPSP6_4x3_LOGO61.jpg

Projektidee    Zielsetzung    Aufnahmeplanung  

Photoausrüstung    Photographieren    Nachbearbeiten

Eine detaillierte Aufnahmeplanung ist in der Sternenfotografie die mitunter zeitaufwendigste Vorraussetzung für gelungene Bilder  
In Bearbeitung

Wenn wir in der Nacht aufnehmen "sieht" unser Kamerasensor mehr Licht als unser Auge. Bei der Kameraausrichtung in der Nacht ist der optische oder elektronische Sucher jedoch nahezu schwarz und ein Himmelsauschnitt ist nicht erkennbar. Im LiveView Monitor sieht es auch nicht viel besser aus. Erste Details ergeben sich allenfalls auf dem LiveView eines Tablet oder PC, bzw. wenn die Ausrichtung bereits erfolgt ist.

 

Wie also vorgehen wenn wir nicht im Dunkeln endlos mit der Kamera umherstochern wollen um den gewünschten Himmelsausschnitt zu finden...

Denn ein weiteres Problem kommt für den Neuling in der Himmelsfotografie hinzu,  am Nachthimmel fehlt uns fast jeglicher Bezug zu den Größenverhältnissen...

Größen-, Quantitäts- und Qualitätsvergleichs zwischen den Aufnahmen einer Galaxie die wir hier mit unseren Mitteln aufnehmen können und dem was das WEBB Teleskop liefern kann.

 

Die Größenangaben beziehen sich auf die scheinbare (optische ) Größe von der Erde, bzw. vom Betrachter aus gesehen:

1° Winkelgrad sind 60‘ Winkelminuten, unser Auge erfasst ein Gesichtsfeld (wie analog ein 50mm Objektiv) von rund 39,6° x 27° Winkelgrad

 

Andromeda Galaxie  M31

180‘ x 60‘ Winkelminuten (3° x 1°)

 

Mond

30‘ Winkelminuten (0,5°)

 

WEBB’s First Deep-Field Aufnahme

Etwa 2,4‘ Winkelminuten

 

Andromeda habe ich 26 Minuten in mehreren Einzelaufnahmen belichtet (210mm Objektiv an Nikon D5300)

WEBB hat das Deep-Field in 12 ½ Stunden mit verschiedenen Wellenlängen belichtet

 

Die Andromeda-Galaxie ist 2,5 Mio Lichtjahre entfernt und nahezu Bildfüllend

Der Galaxienhaufen SMACS 0723 in WEBB’s Deep-Field ist 4,6 Mrd.  Lichtjahre entfernt und dahinter liegende GALAXIEN NOCH VIEL WEITER. Außerdem sind im Bildausschnitt mehrere 100 Galaxien zu sehen und zwar in einer bisher nie gesehenen Brillanz.